Der Sturm “Xavier” brach am 5. Oktober mit aller Kraft über Berlin herein und richtete auch am Seddinsee verheerende Schäden an. Während unsere Station Seddinsee und die umliegenden Segelvereine glimpflich davon gekommen sind, musste unsere Nachbarstation TRO das volle Ausmaß miterleben.
Deren Stationsleiter nutzte seine freie Zeit, um auf TRO nach dem Rechten zu sehen.

Was er dabei vorfand war erschreckend. Eine riesige, mehr als 80 Jahre alte Eiche wurde entwurzelt und legte sich direkt hinter der Station nieder und nahm dabei gleich noch zwei weitere Bäume mit. Übrig blieb ein total verwüsteter Parkplatz, auch das stationseigene Segelboot erlitt schwerste Schäden.
Gleichzeit begruben die Bäume die oberirdische Stromleitung und riss sie von den Strommasten ab. Auch das Dach der Station hat dabei etwas abbekommen, aber nur minimal.
Überall waren weitere teilweise entwurzelte Bäume die drohten ebenfalls umzustürzen. Außerdem hingen abgesplitterte Äste in den Bäumen, die gefährlich im Wind schaukelten und jederzeit herabstürzen konnten.

Unverzüglich wurden weitere Stationsmitglieder  dazugefrufen. Auch einige Samariter unserer Station boten unverzüglich ihre Hilfe an und so konnten schon am Abend erste Aufräumarbeiten beginnen. Es sollte bis tief in die Nacht dauern das Gebiet zu sichern, Äste zu beseitigen, Bäume mit Seilen abzuspannen, Stämme zu zersägen und hacken und die Stromleitung freiuzlegen, um sie zu entlasten.

Am Freitag kamen dann weitere Helfer hinzu. Glücklicherweise gab es auch unverhofft Hilfe von der freiwilligen Feuerwehr Gosen. Diese war im Waldgebiet auf Erkundungstour und fing sofort nach Eintreffen an durch die größten umgestürzten Bäume wieder einen Weg zu bahnen und einen sicheren Zugang zum Waldweg zu schaffen. Die Aufräumarbeiten sollten aber auch über das Wochenende andauern und werden noch einige Dienstwochenenden in Anspruch nehmen.

Ein großer Dank gilt der FF Gosen. Ausnahmesituationen wie diese zeigen wieder einmal, wie wichtig organisationsübergreifende Zusammenarbeit ist!

 

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