Herrentags-Wochenende

Unser Dienst begann diese Woche bereits am alljährlichen Herrentag.Das Wetter war super. Nicht zu warm und nicht zu kalt, mit einer ordentlichen Brise für die Segler.Entgegen der Befürchtungen blieb es erstaunlich ruhig an diesem Tag. Neben etwas Knoten- und Revierkunde, hatte einer unserer Kameraden mit dem defekten Poseidon einer Nachbar-Station zu kämpfen. Den Abend ließen wir in netter Gesellschaft genüsslich mit Stockbrot und Marshmallows am Feuerchen ausklingen. Am Freitag stand dann unsere beliebte Herrentags-Tour an. Eine Fahrt nach Spandau stand auf dem Plan, mit Besichtigung des dort stationierten Feuerlöschboots, sowie ein Abstecher zur Station Saatwinkel. Aber bereits vor Fahrtantritt stellte sich heraus, dass die Schleuse Spandau wegen eines Defekts gesperrt ist, wodurch Saatwinkel nur über große Umwege erreichbar gewesen wäre.Dafür wollten wir zum ersten Mal die automatisierte Schleuse Neukölln passieren. Eine Entscheidung, die wir etwas bereuen sollten: Als wir ankamen Begrüßte uns ein Schild mit einer ausführlichen Anleitung, wie man diese Schleuse zu bedienen ist.Also haben wir kurzer Hand an dem vermeintlichen...
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Herrentags-Wochenende

Herrentags-Wochenende

Unser Dienst begann diese Woche bereits am alljährlichen Herrentag.Das Wetter war super. Nicht zu warm und nicht zu kalt, mit einer ordentlichen Brise für die Segler.Entgegen der Befürchtungen blieb es erstaunlich ruhig an diesem Tag. Neben etwas Knoten- und Revierkunde, hatte einer unserer Kameraden mit dem defekten Poseidon einer Nachbar-Station zu kämpfen. Den Abend ließen wir in netter Gesellschaft genüsslich mit Stockbrot und Marshmallows am Feuerchen ausklingen. Am Freitag stand dann unsere beliebte Herrentags-Tour an. Eine Fahrt nach Spandau stand auf dem Plan, mit Besichtigung des dort stationierten Feuerlöschboots, sowie ein Abstecher zur Station Saatwinkel. Aber bereits vor Fahrtantritt stellte sich heraus, dass die Schleuse Spandau wegen eines Defekts gesperrt ist, wodurch Saatwinkel nur über große Umwege erreichbar gewesen wäre.Dafür wollten wir zum ersten Mal die automatisierte Schleuse Neukölln passieren. Eine Entscheidung, die wir etwas bereuen sollten: Als wir ankamen Begrüßte uns ein Schild mit einer ausführlichen Anleitung, wie man diese Schleuse zu bedienen ist.Also haben wir kurzer Hand an dem vermeintlichen...
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Goldener Oktober (13.-14.10.2018)

Das vergangene Wochenende hielt für die Kameraden unserer Station einige Überraschungen bereit. Los ging es bereits am Freitagabend, da der MRB entkernt werden muss. Geplant ist ein gründliches Vorgehen gegen den seit über 60 Jahren am Stahl nagenden Rost mithilfe von Strahlverfahren, um die Farbhülle entfernen zu können. Dazu müssen jedoch sämtliche Einbauteile, die unterhalb der Wasserlinie liegen, entfernt werden. Motor, Holzleisten, Kraftstoffleitungen sind nur ein paar Beispiele. Dabei kamen auch seltene Anblicke zum Vorschein. So wurde unter anderem das Kollisionsschott im vorderen Teil des Bootes, zum letzten Mal vor ca. 35 Jahren, geöffnet. Einzig die Wellenbuchse leistete erbitterten Widerstand. Selbst mit schwerem Gerät, Manneskraft und großem Hebel ließ sie sich nicht lösen. Die Winterarbeit begann somit für uns schon Anfang Oktober anstatt wie sonst üblicherweise im November. Das lässt sich auch sehr gut an der sonst bootsleeren Werft erkennen. Platz zum arbeiten gibt es genug. Der 500kg schwere Motor schwebt durch die HalleKollisionsschottRost, Rost, Rost...Ausbau des Wellenabweiserswiderspenstige Wellenbuchse Doch das eigentliche Dienstwochenende...
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Goldener Oktober (13.-14.10.2018)

Goldener Oktober (13.-14.10.2018)

Das vergangene Wochenende hielt für die Kameraden unserer Station einige Überraschungen bereit. Los ging es bereits am Freitagabend, da der MRB entkernt werden muss. Geplant ist ein gründliches Vorgehen gegen den seit über 60 Jahren am Stahl nagenden Rost mithilfe von Strahlverfahren, um die Farbhülle entfernen zu können. Dazu müssen jedoch sämtliche Einbauteile, die unterhalb der Wasserlinie liegen, entfernt werden. Motor, Holzleisten, Kraftstoffleitungen sind nur ein paar Beispiele. Dabei kamen auch seltene Anblicke zum Vorschein. So wurde unter anderem das Kollisionsschott im vorderen Teil des Bootes, zum letzten Mal vor ca. 35 Jahren, geöffnet. Einzig die Wellenbuchse leistete erbitterten Widerstand. Selbst mit schwerem Gerät, Manneskraft und großem Hebel ließ sie sich nicht lösen. Die Winterarbeit begann somit für uns schon Anfang Oktober anstatt wie sonst üblicherweise im November. Das lässt sich auch sehr gut an der sonst bootsleeren Werft erkennen. Platz zum arbeiten gibt es genug. Der 500kg schwere Motor schwebt durch die HalleKollisionsschottRost, Rost, Rost...Ausbau des Wellenabweiserswiderspenstige Wellenbuchse Doch das eigentliche Dienstwochenende...
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Eine Hochzeit und neue Kameradinnen

Nach langer Pause nun endlich mal wieder ein Bericht von Station. Mitten in der Ferien rechnet man ja mit einem ruhigen und beschaulichen Wochenende in kleiner Runde, aber Langeweile kam so gar nicht auf. Am Freitag Abend, als ich auf Station ankam, erwarteten mich schon unsere beiden Jung-Kameradinnen Virginia und Vivian mit einem freundlichen lächeln. Da die meisten anderen Kameraden noch bei einer Katastrophenschutz-Übung waren, war es nun an uns den MRB zu holen. Und da kein Auto zur Verfügung war habe ich kurzerhand das Wasser-Taxi genommen :-D Da hat sich die Übung  aus dem Trainingslager bemerkbar gemacht Kaum waren wir auf Station zurück, kam eine Anfrage von Kameraden des THW, ob wir nicht Lust hätten auf eine gemeinsame Umfahrt. Klar waren wir mit von der Partie. Mit guter Laune und einigen Tanzeinlagen kamen wir bis zum Müggelsee, wo unsere Kameraden auch Gelegenheit hatten mal auf den THW-Booten mitzufahren bzw. auch selbst zu steuern. Der Spaß einiger THWler ebbte etwas ab, nachdem bei einem der THW-Boote, während...
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